Lula da Silvas Unterschrift für unseren Planeten
Keine Todesstrafe für Palästinenser*innen!
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Freiheit für Leonid Pschenitschnow
Leonid Pschenitschnow ist ein 70-jähriger ukrainischer Meeresbiologe, der sein Leben dem Schutz der Ozeane gewidmet hat. Jetzt drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
Nicht etwa wegen einer Straftat. Sondern weil seine wissenschaftliche Arbeit über den antarktischen Krill wirtschaftliche Interessen bedroht.
Krill sind winzige, garnelenartige Lebewesen, etwa so groß wie eine Büroklammer. Doch sie bilden eine der Lebensgrundlagen am Südpol, einem der abgelegensten und unberührtesten Ökosysteme unseres Planeten. Wale, Robben, Pinguine und viele Fischarten sind davon abhängig. Ohne Krill bricht das Ökosystem der Antarktis zusammen.
Leonid Pschenitschnow arbeitet seit Jahrzehnten mit der Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze der Antarktis (CCAMLR) zusammen. Dieses internationale Gremium wurde 1982 ins Leben gerufen, um das Leben im Südpolarmeer zu schützen. Seine 27 Mitglieder, darunter Russland, die USA, China, Australien und die EU, kommen jedes Jahr zusammen, um über Fangquoten und die Einrichtung von Meeresschutzgebieten zu entscheiden (1).
Leonid Pschenitschnow ist ein in der Fachwelt hoch angesehener Spezialist, der maßgebliche Beiträge zur ukrainischen und internationalen Antarktisforschung geleistet hat. Von 1992 bis 2007 arbeitete er auf ukrainischen Fischerei- und Forschungsschiffen, australischen Trawlern und dem deutschen Forschungseisbrecher Polarstern. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass bedeutende ukrainische Expeditionen in antarktischen Gewässern möglich wurden, die wertvolle Erkenntnisse über die Ökosysteme und Meeresressourcen des Südpolarmeeres lieferten (2).
Leonid wurde Anfang September 2025 festgenommen. Die Verhaftung erfolgte auf der Krym, während er sich auf die Reise zu den jährlichen CCAMLR-Verhandlungen über die Krillfischerei vorbereitete.
Ihm wird „Hochverrat“ gemäß Artikel 275 des russischen Strafgesetzbuches vorgeworfen; es droht eine Haftstrafe von 12 bis 20 Jahren (3). Geleakte Berichte zeigen jedoch, dass die Verhaftung direkt mit seinen wissenschaftlichen Beiträgen innerhalb der CCAMLR zusammenhängt – einer Arbeit, die er stets mit größter Sorgfalt und Integrität ausführte. Dazu gehörten sein Einsatz für wissenschaftlich fundierte Grenzwerte bei der Krillfischerei sowie seine Vorschläge zur Stärkung des Meeresschutzes. Die russischen Behörden behaupten, diese Arbeit habe den wirtschaftlichen Interessen Russlands geschadet (4).
Dabei hat die Fachwelt Leonids Ergebnisse längst bestätigt. In den vergangenen Jahren haben Forschende wiederholt davor gewarnt, dass die Krillfischerei ein potenziell nicht mehr tragbares Niveau erreicht (5). Dennoch stellen sich Russland und China bei jeder CCAMLR-Verhandlung gegen neue Meeresschutzgebiete und strengere Fangbegrenzungen.
Inzwischen ist Leonid seit acht Monaten – mehr als 200 Tagen – zu Unrecht inhaftiert. Kolleginnen und Kollegen berichten, dass er gesundheitliche Probleme hat und dringend angemessene medizinische Versorgung benötigt (6), (7).
Hier geht es nicht um Politik. Es geht um Wissenschaft.
Die Antarktis ist seit langem ein Ort, an dem Staaten friedlich zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ökosystem zu schützen. Einen Wissenschaftler dafür strafrechtlich zu verfolgen, dass er sich an internationalen Naturschutzbemühungen beteiligt, bedroht diesen Grundsatz und ist ein fatales Signal an Forschende weltweit.
Leonid Pschenitschnow ist ein Wissenschaftler, kein Krimineller.
Wir fordern:
seine sofortige und bedingungslose Freilassung;
uneingeschränkten Zugang zu Rechtsbeistand, Kontakt zu seiner Familie und jede notwendige medizinische Versorgung gemäß den Mindestgrundsätzen der Vereinten Nationen für die Behandlung von Gefangenen (8);
Wir fordern zudem ein entschlossenes diplomatisches Handeln der Außenministerien von:
Frankreich – Jean-Noël Barrot;
Deutschland – Johann David Wadephul;
Japan – Motegi Toshimitsu;
Kanada – Anita Anand;
Italien – Antonio Tajani;
und dem Vereinigten Königreich – Yvette Cooper.
Der Einsatz für den Schutz des antarktischen Krills darf nicht im Gefängnis enden.
Setzen Sie sich für die Wissenschaft ein.
Setzen Sie sich für den Ozean ein.
Fordern Sie die sofortige Freilassung von Leonid Pschenitschnow.
Quellen:
- CCAMLR website, https://www.ccamlr.org/
- Ukrainian Ministry of Foreign Affairs, Declaration of the Ukrainian Ministry of Foreign Affairs regarding the illegal detention of Ukrainian scientist Leonid Pshenichnov, 21 October 2025.
- The Guardian, “Russia arrests Ukrainian biologist for backing curbs on Antarctic krill fishing”, 26 October 2025, https://www.theguardian.com/environment/2025/oct/26/russia-ukrainian-biologist-leonid-pshenichnov-arrest-treason-antarctic-krill-overfishing
- Human Rights in Ukraine, “Imprisoned Ukrainian marine biologist charged with ‘treason’ for opposing Russia’s plans in Antarctic area” , 23 October 2025, https://khpg.org/en/1608815199
- The Guardian, “Russia arrests Ukrainian biologist for backing curbs on Antarctic krill fishing”, 26 October 2025, https://www.theguardian.com/environment/2025/oct/26/russia-ukrainian-biologist-leonid-pshenichnov-arrest-treason-antarctic-krill-overfishing
- The Guardian, “Russia arrests Ukrainian biologist for backing curbs on Antarctic krill fishing”, 26 October 2025, https://www.theguardian.com/environment/2025/oct/26/russia-ukrainian-biologist-leonid-pshenichnov-arrest-treason-antarctic-krill-overfishing
- Royal Swedish Academy of Sciences, Appeal for the release of marine biologist Leonid Pshenichnov, 10 February 2026
- UNODC, The United Nations Standard Minimum Rules for the Treatment of Prisoners, https://www.unodc.org/documents/justice-and-prison-reform/Nelson_Mandela_Rules-E-ebook.pdf
Unterstütze Zelenskyy, Präsident der Ukraine - für Freiheit und Gerechtigkeit
Wir stehen als Einzelpersonen und besorgte Bürger und Bürgerinnen auf und geben der schweigenden Mehrheit eine Stimme. Unsere Werte stehen heute in der Ukraine auf dem Spiel - mit Unterstützung für die Ukraine verteidigen wir sowohl den Frieden als auch Freiheit und Gerechtigkeit.
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Ihre Exzellenz
Herr Volodymyr O. Zelenskyy, Präsident der Ukraine
Wir unterschreiben diese Botschaft, um zu unterstreichen, dass unsere Regierungen Ihnen die dringend benötigte Unterstützung zukommen lassen.
Was immer es braucht, und so lange es nötig ist! Die Ukraine hat bisher grossartige Arbeit geleistet und es geschafft, der russischen Aggression Stand zu halten. Darüber hinaus hat die Ukraine dank erfolgreicher Zug- und Schiffstransporte beachtliche Mengen an Getreide exportiert, die zur Ernährung der Welt beitragen. Das ukrainische Volk ist mit einer brutalen Realität konfrontiert: Jeder Moment der Schwäche birgt das Risiko des Scheiterns. Jeder Rückschlag führt zu noch mehr Opfern und noch mehr Zerstörung.
Je länger die freie Welt abseits steht, desto mehr Opfer wird es geben, desto mehr Schaden entsteht und desto höher wird der Preis für den Wiederaufbau sein. Wir brauchen ein klares Bekenntnis zu einer internationalen Ordnung, die auf der Charta der Vereinten Nationen und der Achtung der Menschenrechte beruht. Diese Prinzipien haben uns in den letzten 70 Jahren eine relativ friedliche Ära beschert. Aus diesem Grund stimmten 141 Länder der Vereinten Nationen am 2. März 2022 gegen die russische Aggression - mit nur 5 Gegenstimmen; von Russland, Belarus, Eritrea, Nordkorea und Syrien.
Die internationale Gemeinschaft muss ein starkes Zeichen setzen, um Russland die Absurdität seines Angriffs vor Augen zu führen und ihm jegliche Aussicht auf Erfolg zu nehmen.
=> Wir fordern alle Regierungen auf, sich unverzüglich für die Lieferung aller für die Selbstverteidigung benötigten Waffen und der notwendigen finanziellen Unterstützung einzusetzen.
=> Wir fordern noch schärfere Sanktionen gegen die russische Kriegswirtschaft und eine bessere Umsetzung der bestehenden Sanktionen, einschliesslich des Einfrierens und der Beschlagnahmung von russischen Vermögenswerten im Ausland.
=> Wir fordern die Wiederherstellung der Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territorialen Integrität der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen von 1991, die sich auch auf ihre Hoheitsgewässer erstrecken.
Die Ukraine trägt die wahren Kosten des Krieges. Etwa 10 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer waren gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Das ukrainische Volk kämpft um Demokratie, Selbstbestimmung, Souveränität und ums nackte Überleben in ihren eigenen Häusern.
Mit all diesen Opfern kämpft die Ukraine auch für UNSERE Freiheit und für einen globalen, nachhaltigen Frieden! Diese Petition ist auch ein Zeichen der moralischen Unterstützung und Wertschätzung für den mutigen Kampf der Ukraine. Sehr geehrter Herr Präsident, wir senden Ihnen und allen Ukrainerinnen und Ukrainern unsere besten Wünsche in der Hoffnung, dass bald alle sicher in ihre Heimat zurückkehren können.
Hochachtungsvoll,
besorgte Bürgerinnen und Bürger
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=> Jetzt sofort: Unterschreibe diese Petition und leite sie weiter an alle Bekannten und Verwandten!
Erstunterzeichnende: Alex M., Alexander M., Asami T., Christoph M., Christoph W., František H., Jorgos S., Jürg. S., Karin H., Kuno S., Kyoko T., Lesko K., Makoto T., Marcel H., Marcela H., Maria M., Marianne H., Mirja L., Oleksii B., Peter B., Piotr M., Roland R., Sibylle S., Šimon S., Stefan I., Stéphane G., Ursula K., Wim H., Züheyla K.
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(1) Die Eurobarometer-Umfrage vom Januar 2023 ergab, dass eine überwältigende Mehrheit von 74 Prozent der EU-Bürger die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine durch die EU befürwortet. Fast ebenso viele – 73 Prozent – gaben an, dass sie mit der finanziellen, militärischen und humanitären Hilfe der EU für die Ukraine sowie mit den Sanktionen gegen Russland einverstanden sind. https://www.politico.eu/article/ukraine-war-europe-support-74-percent-polls/
2 In einer Notfall-Sondersitzung der UN-Generalversammlung am 2. März 2022 wurde eine Resolution zur Verurteilung der russischen Aggression gegen die Ukraine mit 141 zu 5 Stimmen verabschiedet (bei 35 Enthaltungen): At the eleventh emergency special session the General Assembly of the United Nations adopted on 2 March 2022 the resolution on "Aggression against Ukraine". https://undocs.org/Home/Mobile?FinalSymbol=A/RES/ES-11/1&Language=E&DeviceType=Desktop&LangRequested=False
3 Führende Politikerinnen, Militärs und andere Expertinnen und Experten schlugen am 19. November 2024 vor, eine „Koalition der Willigen“ zur Verteidigung der Ukraine auf internationaler Ebene zu bilden. Byline Times series War in Ukraine, 19 November 2024. https://bylinetimes.com/2024/11/19/europe-must-forget-trump-and-form-a-coalition-of-the-willing-to-defend-ukraine/
4 Am selben Tag stellte die ukrainische Regierung den „Resilienzplan“ mit 10 Punkten vor. Beide Dokumente sind eine gute Grundlage, um die erwähnten Ziele zu erreichen. https://www.president.gov.ua/en/news/volodimir-zelenskij-predstaviv-plan-vnutrishnoyi-stijkosti-u-94505
5 Gemäss der Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belaufen sich die Kosten eines russischen Siegs für Deutschland auf 1 % bis 2 % des BIP pro Jahr, was etwa dem 10- bis 20-fachen der derzeitigen militärischen Unterstützung entspricht: IFW-Kiel, Policy brief no. 179, November 2024: " For Germany, we estimate costs of 1% to 2% of GDP annually, about 10-20 times higher than current military support levels." https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/92541751-97c2-4c8f-9067-730998a3fa07-KPB_179_DE.pdf
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Disclaimer
In Russland gibt es Online-Zensur harte Strafverfolgung und strenge Strafen für Aussagen zum Krieg in der Ukraine. Wenn Sie in Russland oder in von Russland abhängigen Gebieten leben, bitten wir sie dringend, mögliche Konsequenzen zu bedenken, bevor Sie diese Kampagne unterzeichnen und weiterleiten.
Stoppt die Kriminalisierung der Klimabewegung
Damit schlägt sie die komplett falsche Richtung ein. Selbst bei Menschen, die mit den Methoden der “Letzten Generation” nicht einverstanden sind, müssen jetzt alle Alarmglocken läuten: In Deutschland wird Klima-Protest kriminalisiert. Die Politik versucht, einen Keil zwischen die Bevölkerung und die Klimabewegung zu treiben. Und das, obwohl die eigentliche Gefahr für uns alle keineswegs von jungen Aktivist*innen ausgeht, die sich auf den Straßen festkleben.
Wir steuern gerade auf die totale Klimakatastrophe zu und die Bundesregierung hält nicht einmal ihre selbst gesteckten viel zu niedrigen Klimaschutzziele ein. Doch anstatt längst überfällige Maßnahmen wie ein Tempolimit oder den schnellen Austritt aus den fossilen Energieträgern zu beschließen, werden junge Menschen bekämpft, die auf dieses fatale politische Versagen aufmerksam machen.
Die Reaktion der Polizei ist maßlos überzogen. Der Umgang mit den Aktivisten und Aktivistinnen gleicht dem mit einem Drogenkartell oder einer Terrorgruppe und fußt dabei teilweise nicht einmal auf Rechtsgrundlagen.
Das muss ein Ende haben. Jetzt ist der Moment, um friedlichen Protest den Rücken zu stärken: Die Jagd auf Klimaaktivistinnen - und aktivisten muss gestoppt werden! Lassen Sie sich uns solidarisch zeigen mit den jungen Menschen, die um nichts Geringeres als ihre Zukunft bangen!
EU: Eine gesunde Mahlzeit für jedes Kind in jeder Schule
Alle Kinder gehen zur Schule. Manche EU Länder bieten kostenlose Schulmahlzeiten für alle Kinder an, einige Schulen nur für benachteiligte Kinder, aber viele Schulen bieten überhaupt keine Schulmahlzeiten an. Dies sollte sich ändern, weil damit so viel erreicht werden kann!
Jedes Kind sollte Zugang zu mindestens einer nahrhaften, guten Mahlzeit pro Tag haben. Wir wollen, dass kein Kind mit leerem Magen in der Schule sitzt, sondern dass alle Kinder eine gesunde Schulmahlzeit und Ernährungsbildung bekommen, um sich im Unterricht konzentrieren zu können und gesund aufzuwachsen.
JETZT gibt es ein Momentum in der EU, um dies zu erreichen: Die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten könnten bald dafür sorgen, dass jedes Kind in jeder Schule in der EU ein gesundes und nachhaltig produziertes Mittagessen erhält und schon den Jüngsten beigebracht wird, was eine ausgewogene Ernährung ausmacht. Die finanzielle Ermöglichung kann auf nationaler bzw. lokaler Ebene abgestimmt werden.
Gesunde Mahlzeiten und Ernährungserziehung sind unglaublich wichtig: Die Fettleibigkeitsraten bei Kindern in der EU steigen alarmierend an (1 von 3 Kindern), und gleichzeitig nimmt die Armut zu. Dabei macht das Essen in der Schule für viele Kinder in der EU bis zu 50 % der täglichen Energieaufnahme aus.
Lasst uns jetzt den Druck erhöhen und zeigen: Wir wollen, dass kein Kind mit leerem Magen in der Schule sitzt -- und alle Zugang zu gesundem Essen und Ernährungsbildung haben
Machen Sie mit - mit ihrer Unterschrift! Dankeschön.
An die EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Stella Kyriakides, und die für die Umsetzung der EU ‚Farm-to-Fork‘ Strategie zuständigen EU-Mitgliedstaaten:
Wir fordern Sie auf, als Mindeststandard für die EU-Strategie "Farm to Fork" gesunde Schulmahlzeiten und Ernährungsbildung für jedes Kind in jeder Schule in der EU anzunehmen. Jedes Kind hat das Recht auf eine ausgewogene Ernährung, um gesund aufzuwachsen und konzentriert am Unterricht teilnehmen zu können. Gesunde Schulmahlzeiten sind gut für Mensch und Umwelt. Gepaart mit Ernährungskompetenz, können Schulkinder gesund essen und kochen lernen -- und den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Schulen werden somit zu Drehpunkten für nachhaltige Ernährung aufgewertet.
Kleiner Teller, große Wirkung!
Weiterführende Links:
- Public
Procurement of Food for Health. Technical Report on the school setting. Joint Publication of the Maltese Presidency
and the European Union, 2017.Online: https://linkscommunity.org/assets/PDFs/maltese-presidency-and-eu-public-procurement-of-food-for-health_technical-report-on-the-school-setting-(2017).pdf
- The
EU Farm to Fork strategy. Online: https://food.ec.europa.eu/system/files/2020-05/f2f_action-plan_2020_strategy-info_en.pdf
- Under the European
Child Guarantee (2021), "it is recommended to Member States" to
provide a.o. "at least one healthy meal each school day" (...) free
of charge and readily available to children in need". Online: https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=1428&langId=en
- Provision of school meals across the EU. An overview of rationales, evidence, facilitators and barriers (European Commission, 2021). Online: https://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=738&langId=en&pubId=8422&furtherPubs=yes
- WHO
European Regional Obesity Report 2022 (3/2022). Online: https://www.who.int/europe/news/item/03-05-2022-new-who-report--europe-can-reverse-its-obesity--epidemic
- SchoolFood4Change – the largest EU
project on EU school meals and food education. Online: https://schoolfood4change.eu/
- European Buy Better Food
Campaign (BBF): Online: https://iclei-europe.org/topics/food/buy-better-food/
- Image: (andreonegin | Shutterstock)
Europe: Time to Paris!
Sehr geehrte europäische Kanzler, Premierminister und Präsidenten,
wir, Mütter und Väter aus Europa, wenden uns an Sie, weil Sie Ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und wir Sie daran erinnern müssen.
Die Welt bereitet sich auf den wohl wichtigsten Geburtstag aller Zeiten vor: Das Pariser Klimaschutzabkommen wird fünf Jahre alt! Seit über einem Jahr erinnert UN-Generalsekretär Guterres alle Länder daran, mit größeren Ambitionen die fossilen Energieträger und andere Emissionen auf Null zu reduzieren – so schnell wie möglich! Denn das rät uns die Wissenschaft.
In diesem Sinne wird Großbritannien die Geburtstagsparty am 12. Dezember ausrichten und das erste Geschenk präsentieren: Ein erweitertes Parisabkommen. China kommt zwar zu spät zur Party, hat aber eine kleine Überraschung im Gepäck: China, das Land mit den weltweit größten Emissionen wird seine Emissionen bis 2060 auf Null senken und will den Höhepunkt der Emissionen vor 2030 erreichen – das war eine große und unerwartete Ankündigung von Präsident Xi bei der UN-Vollversammlung letzte Woche. Das ist eine provokative, aber klare Botschaft an die USA und an die ganze Welt: Egal was im Weißen Haus geschehen wird, China ist noch dabei.
Aber welche Rolle spielen wir/Europa bei diesem Ereignis?
Europa wird höchstwahrscheinlich mit leeren Händen zum Geburtstag kommen, ohne sich auf ernstzunehmende Entscheidungen geeinigt zu haben. Vor fünf Jahren gaben Sie das Versprechen in Paris: „Wir werden in 5 Jahren unsere Ziele verschärfen.“ Werden Sie das wirklich? Schon vor fünf Jahren war Ihnen bewusst, was sie zu tun hatten. Sie haben sich jedoch dafür entschieden, nichts zu tun. Wird es jetzt auch wieder so sein? Nächste Woche, am 15. Oktober 2020, werden Sie, die führenden europäischen Politiker und Politikerinnen, sich zum letzten Mal vor der Geburtstagsfeier sehen!
Statt endlich Maßnahmen zu ergreifen, beschuldigen Sie unsere Kinder, zu radikal zu sein. Diese pochen jedoch nur auf ihr Recht auf eine sichere Zukunft und eine vernünftige Politik: Die Einhaltung des 1,5°-Ziels in Europa durch die Reduktion der fossilen Energieträger auf Null. Wir reden hier von einer wirklichen Null. Ohne Wenn und Aber und ohne Schönrechnerei durch Kompensationen. Wirklich radikal sind nicht unsere Kinder, sondern Sie, wenn Sie an fossilen Energieträgern festhalten wollen, während Sie doch die Verantwortung haben, Familien, Arbeitsplätze und Küstenorte vor der Klimakatastrophe zu bewahren.
Mit diesem Verhalten brechen Sie mit unseren Kindern, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und der ganzen Welt.
Deshalb kommen wir nach Brüssel mit dieser deutlichen Botschaft: Machen Sie ihre Hausaufgaben. Machen Sie das, wofür Sie gewählt wurden. Beschützen Sie die Menschen in Europa und der Welt vor der Klimakatastrophe. Erhalten Sie diese Welt für zukünftige Generationen. Machen Sie endlich Ihren Job!
Parents for Future Germany
Students for Future Germany
Parents for Future Denmark
Parents for Future Sweden
Parents for Future France
Unis Pour Le Climat
Madres por el Clima, España
Rodzice dla Klimatu
STOPPT die europäischen Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate!
“Wir fordern, dass Sie unverzüglich rechtlich bindende Exportverbote für den Waffenhandel mit Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erlassen. Im Krieg gegen den Jemen werden europäische Waffen von der von den Saudis angeführten Militärkoalition aktiv gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Gegen die Beamten, die diese Exporte genehmigt haben, und die Unternehmen, die sie durchgeführt haben, muss strafrechtlich ermittelt werden. Wir fordern, dass Sie die Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs voll und ganz unterstützen.”
Die Mittäterschaft europäischer Unternehmen an Kriegsverbrechen ist ein Skandal, aber gemeinsam können wir dem ein Ende setzen. Unterstützen Sie unsere Forderung nach einer strafrechtlichen Untersuchung und fordern Sie Ihre Regierung auf, diese kriminellen Exporte jetzt zu verbieten.
Tausende von Zivilisten werden durch wahllose Angriffe der von den Saudis geführten Koalition getötet, die in großem Umfang von in Europa hergestellte Kampfflugzeuge und Waffen Gebrauch macht. Sie bombardieren die Häuser unschuldiger Familien, ihre Krankenhäuser und Schulen und zerstören Jahrhunderte alte Stätten des kulturellen Erbes.
Waffenexporteure und Regierungen in Europa geben vor, dass dies nichts mit ihnen zu tun hat. Sie bestreiten ihre Beteiligung, aber sie profitieren weiterhin durch den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen sogar gegen Bezahlung für für die Wartung, die erforderlich ist, um die Kampfjets der Koalition in der Luft zu halten.
All das könnte sich ändern, wenn die Anklagebehörde des Internationalen Strafgerichtshofs eine Untersuchung über die Verantwortung von Unternehmen für Kriegsverbrechen im Jemen einleiten würde!
Unterschreiben Sie die Petition! Gemeinsam können wir moralisch korrupte und illegale Waffenexporte beenden!Unsere Erfolge
Gemeinsam Handeln, globale Wirkung



Den Planeten schützen
Wir haben einige der größten Klimademonstrationen der Geschichte organisiert, dazu beigetragen, 2,5 Millionen Hektar Regenwald zu bewahren, und uns unermüdlich für den Schutz des Lebens auf der Erde eingesetzt.
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Matt Rand
Direktor, Projekt Global Ocean Legacy, Pew Trust





